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Digitale Zahlungsmethoden unterscheiden sich hinsichtlich Komfort, Geschwindigkeit und verfügbaren Funktionen. Ein Vergleich der Online Casinos mit Trustly hilft dabei, Einzahlungsoptionen besser einzuordnen und vor einer Entscheidung auf Transparenz, Sicherheit und persönliche Grenzen zu achten.
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Feierstunde für das Top Team Emsland für London in Sögel
Sie haben monatelang gekämpft, trainiert und auf ihr großes Ziel hingearbeitet – zwei haben es geschafft. Marco di Carli und Carsten Schlangen durften vor einem Monat in London zum zweiten Mal in ihrer Sportlerlaufbahn die Faszination Olympia erleben und das Emsland auf der größten Sportbühne der Welt vertreten. Gestern wurden sie gemeinsam mit den anderen vier Athleten des „Top Team Emsland für London“ im Jagdschloss Clemenswerth in Sögel geehrt.
„Mit eurem Einsatz habt ihr die Leistungsfähigkeit des emsländischen Sports deutlich gemacht, seid als Vorbilder für die emsländischen Sportler aufgetreten und habt zur Attraktivität des Emslandes beigetragen“, dankte Richard Schimmöller als 1. Vorsitzender der Sporthilfe Emsland den beiden Olympiastartern sowie der Mittelstreckenläuferin Maren Kock und der Vielseitigkeitsreiterin Franziska Roth. Springreiter René Tebbel und Vielseitigkeitsreiterin Julia Krajewski ließen sich bei der Ehrung, zu der der Landkreis Emsland, die Sporthilfe und Sportstiftung Emsland so wie der Kreissportbund Emsland eingeladen hatten, entschuldigen. Tebbel war mit einem verletzten Pferd auf dem Weg ins Krankenhaus, und Krajewski war als Assistentin des Bundestrainers bei der Europameisterschaft in Polen.
Schimmöller unterstrich in seiner Laudatio, dass die anderen Top-Team-Athleten gar nicht so weit weg waren von der Olympiafahrkarte. Gerade Tebbel und Krajewksi hätten mit etwas Glück auf den Zug nach London aufspringen können. Bei Maren Kock fehlten zwar noch gute 15 Sekunden für die Norm über die 5000 Meter, aber die Brögbernerin, die für die LG Telis Regensburg startet, gab sich kämpferisch. „Ich habe mich in diesem Jahr um knapp 25 Sekunden verbessert. Da sind die anderen 15 Sekunden bis in vier Jahren sicherlich drin“, erklärte Kock. Auch Roth zog ein positives Fazit mit dem siebten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Auch sie setzt ihre Hoffnungen auf die 31. Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro.
Ob Schwimmer Marco di Carli und Mittelstreckenläufer Schlangen an der Copacabana an den Start gehen, wollten beide nicht definitiv ausschließen. An die nächste Jagd nach der Norm wollten sie aber noch keinen Gedanken verschwenden. Zu kraftraubend und nervenaufreibend war der Kampf um das Olympiaticket. Schließlich mussten beide lange zittern. Schlangen unterbot erst im letzten Rennen vor Olympia die geforderte Norm. Und di Carli bekam seinen Einzelstart über 100 Meter Freistil nur, weil er die vom Weltschwimmverband FINA geforderte Norm unterboten hatte. „Die Staffelnominierung war nicht mein Anspruch. Ich wollte den Einzelstart“, berichtete Marco di Carli, der dann aber in London über seine Paradestrecke im Vorlauf ausschied, „es gibt Tage da läuft’s – und eben Tage, da läuft eben gar nichts.“
Schlangen, der über 1500 Meter das olympische Halbfinale erreichte, wünschte sich, dass die Verbände bei der Nominierung in Zukunft mehr Vertrauen in ihre Sportler setzen, anstatt nur auf Qualifikationszeiten zu achten. „Die Sportförderung im Emsland zeigt, dass das Vertrauen da ist“, betonte Schlangen.
